Willkommen an den Mary Ward Schulen!
"Bemühe dich nicht so sehr,
deinem Nächsten zu gefallen,
als vielmehr ihm zu nützen."
Mary Ward
Sozialprojekt des Mary Ward Gymnasiums St. Pölten:
Ein Tag Arbeit für Kinder in Not
Alle drei Jahre veranstaltet das Mary Ward Gymnasium St. Pölten den bereits traditionellen „Arbeitstag“.
Was ist der Arbeitstag?
Am Donnerstag, dem 14. März 2013, waren die Schüler/innen der Oberstufe freiwillig in einem Betrieb tätig. Ihre Arbeitsleistung wurde mit einer entsprechenden Spende für das Projekt durch die Arbeitgeber abgegolten.

Diesmal waren 188 Schüler/innen in 93 Firmen in und rund um St. Pölten tätig.
Das Sozialprojekt
Mit dem Arbeitstag konnten bisher unterschiedlichste Projekte (z.B. eine Mädchenschule in Pakistan, der Sterntalerhof, junge Frauen in Moldawien, die sozialtherapeutische Wohngemeinschaft Roseldorf) unterstützt werden.
Die von den Schüler/innen erarbeiteten Spenden sollen diesmal österreichischen Familien in krankheitsbedingt schwierigen Situationen zugute kommen. Der Kontakt wird über die Kinder-Krebs-Hilfe (eine Elterninitiative, die Familien krebskranker Kinder in vielen Bereichen unterstützt) bzw. über Schwestern der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein) hergestellt.
Der Arbeitskreis Soziales am Mary Ward Gymnasium
Ein erklärtes Ziel des Mary Ward Gymnasiums lautet, die Schüler/innen zu Menschen mit einem gut ausgeprägten sozialen Gewissen zu erziehen.
Zu diesem Zweck werden in regelmäßigen Abständen Sozialprojekte durchgeführt, die vom Arbeitskreis Soziales organisiert und geleitet werden. Er setzt sich aus einigen Professor/innen und der Schulleiterin zusammen. In die Projekte werden sämtliche Schulpartner (Schüler/innen, Eltern, Elternverein, Förderverein, …) eingebunden.
Die Schule wurde für die Durchführung sozialer Projekt bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet (z.B. Fairness Award des Unterrichtsministeriums, Leopold des Landes NÖ).
Neben dem Arbeitstag wird vom Arbeitskreis Soziales regelmäßig eine Weihnachtspackerl-Aktion für das Kinderheim Stiefern durchgeführt, eine Nachhilfebörse an der Schule wird betreut, der Bau einer Schule in Nicaragua wird unterstützt (die Schule wird in der Heimatgemeinde des in der Schule unterrichtenden Pfarrers Dr. Sabinus Iweadighi errichtet) und mehrmals nahmen die Schüler/innen am „Laufwunder“ der Caritas teil.
M. Margarete Schörl – eine Pionierin der Kleinkindpädagogik
Zum 100. Geburtstag der Reformpädagogin
Am 27. September 2012 wäre M. Margarete Schörl CJ 100 Jahre alt geworden: Dieses Gedenken war Anlass für eine Ausstellung und einen Festakt im Landhaus St. Pölten sowie für Workshop-Tage im Lilienhof.

M. Schörl, eine gebürtige Wienerin, war 1933 in den Orden der Englischen Fräulein eingetreten. Den Kindergarten des Kremser Instituts prägte sie nach reformpädagogischen Gesichtspunkten und baute ihn zum Besuchskindergarten aus. Schlüsselbegriffe der heute in Deutschland wiederentdeckten „Schörl-Pädagogik“ sind die „nachgehende Führung“ und das „Raumteilverfahren“, das dem kindlichen Bedürfnis nach Bildung von Spielgruppen und individueller Rückzugsmöglichkeit Rechnung trägt.

Beim Festakt im Landhaus würdigten Bischof DDr. Klaus Küng und Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Verdienste M. Schörls. Den Festvortrag hielt Dr. Manfred Berger aus München. Der Festakt wurde von SchülerInnen der BAKIP musikalisch umrahmt, durch das Programm führte Dr. Doris Kloimstein vom Familienreferat der Diözese. Zahlreiche Besucher aus Krems und St. Pölten, darunter auch einige ehemalige Kindergartenkinder M. Schörls, nahmen an der Veranstaltung teil.
Tag der katholischen Privatschulen St. Pölten im Zeichen der gemeinsamen Lehrerfortbildung

Den schulautonom freien Tag am Mittwoch nach Ostern nutzten die über 100 PädagogInnen des St. Pöltner Schulzentrums, um sich mit den vielen Aspekten von Öffentlichkeitsarbeit auseinanderzusetzen. Der Pressesprecher der Diözese Klagenfurt Mag. Matthias Kapeller betonte in seinem Grundsatzreferat die Wichtigkeit einer strukturierten, „proaktiven“ Vorgangsweise, benannte die zahlreichen Dialogpartner der Schulen und stellte Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit vor.
Karl Lahmer, Pressesprecher der Caritas St. Pölten, ging auf die Eigengesetzlichkeit der Printmedien ein. In Arbeitskreisen diskutierten die PädagogInnen das Verhalten in Krisensituationen sowie Bedeutung und Nutzung der sozialen Plattformen, sie arbeiteten an visuellen und sprachlichen Umsetzungsmöglichkeiten und an der Gestaltung von Info-Tagen. Begleitet wurden die schulartenübergreifenden Arbeitskreise von Mag. Barbara Hochschorner, Mag. Matthias Kapeller, Karl Lahmer, Fachinspektor Mag. Alfred Nussbaumer und Frau Maria Schmoll. Ein weiterer Arbeitskreis, geleitet von DI Angela Rosenthaler, beschäftigte sich mit dem Thema ÖKOLOG-Schule.

Geschäftsführer Rudolf Luftensteiner begrüßte die gemeinsame Veranstaltung von Volksschule, Hauptschule, Hort und Gymnasium. Nach der Umbenennung in „Mary Ward Schulen“ und der Gründung des neuen privaten Oberstufenrealgymnasiums stellt die gemeinsame Lehrerfortbildung einen weiteren Meilenstein in der Vernetzung unserer pädagogischen Einrichtungen dar.

6. Mary-Ward-Wanderung
Freunde des Mary Ward Gymnasiums und ORG St. Pölten
Herzliche Einladung zur 6. Mary-Ward-Wanderung am Sonntag, dem 29. April 2012, nach Herzogenburg
Treffpunkt um 9.30 Uhr, Merkurparkplatz in St. Pölten-Wagram (neben Dehner)
Gottesdienst um 12.30 Uhr in der Stiftskirche mit Propst Mag. Maximilian Fürnsinn
Wir gehen gemeinsam – Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Kinder, Großeltern, Verwandte und Freunde unseres Schulzentrums (bei jedem Wetter!) entlang der Traisen nach Herzogenburg. Es besteht auch die Möglichkeit, die Strecke (ca. 14 km) mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wem das zu weit ist, der kann auch erst am Ratzersdorfer See oder in Pottenbrunn (ca. halbe Wegstrecke) zur Gruppe stoßen. Es freut uns aber auch, wenn jemand mit dem Auto direkt nach Herzogenburg kommt und mit uns den Gottesdienst feiert. Aus organisatorischen Gründen (Erstkommunion in der Pfarre Herzogenburg) ist heuer ein gemeinsames Mittagessen nicht möglich.
Bitte Verpflegung für unterwegs mitnehmen!
08.09.2011 - Mary Ward Namensfeier der St. Pöltener Schulen
Bei stürmischem Wetter, aber in guter Stimmung und mit hochrangigen Festgästen feierten die St. Pöltener Mary Ward Schulen am 8.9.2011 ihren "Namenstag".
Die Wortgottesfeier mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Propst Maximilian Fürnsinn war zugleich der Eröffnungsgottesdienst für das neue Schuljahr. Propst Fürnsinn hob in seiner Predigt über Mary Ward zentrale Aspekte ihrer Persönlichkeit hervor, die bis heute aktuell und beispielgebend sind. Geschäftsführer Rudolf Luftensteiner konnte als Vertreter des Schulerhalters ca. 1.100 SchülerInnen aus dem Schulzentrum sowie etliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Kirche, darunter den 2. Präsidenten des nö. Landtages, Mag. Johann Heuras, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Bezirkshauptmann-Stv. Mag. Andreas Pechter willkommen heißen. Sr. Oberin Felicitas Dornhackl war mit einigen Mitschwestern der Congregatio Jesu gekommen, Sr. Ingeborg Kapaun überbrachte Grüße der Provinzoberin, die den Namenswechsel sehr befürwortet.
Predigt von Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst des Stiftes Herzogenburg

