Willkommen an den Mary Ward Schulen!



"Bemühe dich nicht so sehr,
deinem Nächsten zu gefallen,
als vielmehr ihm zu nützen."

Mary Ward




Nach fast 300 Jahren verabschiedeten sich am 2. April 2014 die letzten Schwestern der Congregatio Jesu aus dem Haus in Krems

 

Verabschiedung Krems

Ein feierlicher Dankgottesdienst am Sonntag davor würdigte das jahrhundertelange Wirken und Arbeiten am Standort in Krems. Zahlreiche Mitschwestern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und viele, die dem Haus lange Jahre verbunden waren, nahmen Abschied und wünschten den Schwestern Gottes Segen für ihre neuen Wege.

Vor der endgültigen Abfahrt sangen die Kinder der Volksschule ein Segenslied und viele Mitarbeiter und Lehrpersonen unseres Hauses verabschiedeten die Schwestern persönlich.

Verabschiedung Krems

Im Geiste der großen Mary Ward wollen wir die Schulen weiterführen und sind uns des wohlwollenden Gebets aller Schwestern bewusst.

Gott hat für alles seine Zeit.

 

Mary Ward Gedenktafel in Wien enthüllt: Die Mädchen und Frauen sollen Bildung genießen

 

Mary Ward - Tafel

Die Ordensgründerin und emanzipatorische Bildungspionierin Mary Ward (1585-1645) hat in Wien 1628 die erste öffentliche Mädchenschule im Stoss im Himmel 3 eröffnet. Eine Gedenktafel an der Hausmauer und ein Bild in der Kirche Maria am Gestaade erinnern an den "Keim für die Congregatio Jesu in Österreich, der damals gelegt wurde". Eine Bildungseinrichtung für Mädchen und Frauen war zur damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Bereits kurz nach der Eröffnung wurden 460 Schülerinnen unterrichtet. Die Stadt Wien hatte damals 20.000 Einwohner. Ward sah es als ihre besondere Berufung an, Mädchen zu fördern. Sie gründete in vielen Städten Europas Schulen.

Mary Ward - Tafel

Frauen und Männer als gleichwertige Partner

"Maria Ward hat ihr Leben lang gerungen, dass Frauen und Männer in der Kirche gemeinsam als gleichwertige Partner leben und arbeiten. Sie hat erkannt, dass es für Frauen deshalb schwieriger ist, weil sie keinen Zugang zur Bildung haben. Die Mädchen und Frauen sollen Bildung genießen." Sr. Petra Hiemetzberger, Leiterin der Congragatio Jesu in Wien, erläutert bei der Eröffnung am 12. März 2014 die Motive für die Gedenktafel . Ward war auch der gleichwertige Dienst in der Seelsorge und Sakramentenvorbereitung der Frauen ein besonderes Anliegen. "Dass diese gleichwertige Sichtweise in der Zeit nicht gut gehen konnte, war vorhersehbar und so wurde die Gemeinschaft 1631 von der Kirche verboten." Die Ordensfrauen suchten aber weiter nach Wegen, auf ihre Art den Glauben zu verkünden und widmeten sich so über 300 Jahre der Bildung und dem Unterricht. In der Kirche Maria am Gestaade wurde ebenfalls ein Bild Maria Wards enthüllt und gesegnet. Diese Kirche gegenüber der damaligen Schule war die spirituelle Heimat der Congregatio Jesu, die bis 2004 als "Englische Fräuleins" benannt wurden.

Mit dem Vortrag der Germanistin und Theologin Sr. Dr. Inga Kramp von der Congregatio Jesu in Frankfurt zum Thema "Jenseits der Etikette - Innovation und Tradition in der Spiritualität Mary Wards" wurde das Leben und Wirken der Ordensgründerin ins Heute gestellt.

Mary Ward - Tafel

Fotolink: weitere Fotos
Fotocredit: Kaineder, honorarfrei

Weitere Informationen:

Bericht - derStandard.at
mariaward.de

 

Sozialprojekt des Mary Ward Gymnasiums St. Pölten:

 

Ein Tag Arbeit für Kinder in Not

Alle drei Jahre veranstaltet das Mary Ward Gymnasium St. Pölten den bereits traditionellen „Arbeitstag“.

Was ist der Arbeitstag?

Am Donnerstag, dem 14. März  2013, waren die Schüler/innen der Oberstufe freiwillig in einem Betrieb tätig. Ihre Arbeitsleistung wurde mit einer entsprechenden Spende für das Projekt durch die Arbeitgeber abgegolten.

Sozialprojekt

Diesmal waren 188 Schüler/innen in 93 Firmen in und rund um St. Pölten tätig.

Das Sozialprojekt

Mit dem Arbeitstag konnten bisher unterschiedlichste Projekte (z.B. eine Mädchenschule in Pakistan, der Sterntalerhof, junge Frauen in Moldawien, die sozialtherapeutische Wohngemeinschaft Roseldorf) unterstützt werden.

Die von den Schüler/innen erarbeiteten Spenden sollen diesmal österreichischen Familien in krankheitsbedingt schwierigen Situationen zugute kommen. Der Kontakt wird über die Kinder-Krebs-Hilfe (eine Elterninitiative, die Familien krebskranker Kinder in vielen Bereichen unterstützt) bzw. über Schwestern der Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein) hergestellt.

Der Arbeitskreis Soziales am Mary Ward Gymnasium

Ein erklärtes Ziel des Mary Ward Gymnasiums lautet, die Schüler/innen zu Menschen mit einem gut ausgeprägten sozialen Gewissen zu erziehen.

Zu diesem Zweck werden in regelmäßigen Abständen Sozialprojekte durchgeführt, die vom Arbeitskreis Soziales organisiert und geleitet werden. Er setzt sich aus einigen Professor/innen und der Schulleiterin zusammen. In die Projekte werden sämtliche Schulpartner (Schüler/innen, Eltern, Elternverein, Förderverein, …) eingebunden.

Die Schule wurde für die Durchführung sozialer Projekt bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet (z.B. Fairness Award des Unterrichtsministeriums, Leopold des Landes NÖ).

Neben dem Arbeitstag wird vom Arbeitskreis Soziales regelmäßig eine Weihnachtspackerl-Aktion für das Kinderheim Stiefern durchgeführt, eine Nachhilfebörse an der Schule wird betreut, der Bau einer Schule in Nicaragua wird unterstützt (die Schule wird in der Heimatgemeinde des in der Schule unterrichtenden Pfarrers Dr. Sabinus Iweadighi errichtet) und mehrmals nahmen die Schüler/innen am „Laufwunder“ der Caritas teil.

 

M. Margarete Schörl – eine Pionierin der Kleinkindpädagogik

Zum 100. Geburtstag der Reformpädagogin

Am 27. September 2012 wäre M. Margarete Schörl CJ 100 Jahre alt geworden: Dieses Gedenken war Anlass für eine Ausstellung und einen Festakt im Landhaus St. Pölten sowie für Workshop-Tage im Lilienhof.

M. Margarete Schörl CJ

M. Schörl, eine gebürtige Wienerin, war 1933 in den Orden der Englischen Fräulein eingetreten. Den Kindergarten des Kremser Instituts prägte sie nach reformpädagogischen Gesichtspunkten und baute ihn zum Besuchskindergarten aus. Schlüsselbegriffe der heute in Deutschland wiederentdeckten „Schörl-Pädagogik“ sind die „nachgehende Führung“ und das „Raumteilverfahren“, das dem kindlichen Bedürfnis nach Bildung von Spielgruppen und individueller Rückzugsmöglichkeit Rechnung trägt.

M. Margarete Schörl CJ

Beim Festakt im Landhaus würdigten Bischof DDr. Klaus Küng und Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Verdienste M. Schörls. Den Festvortrag hielt Dr. Manfred Berger aus München. Der Festakt wurde von SchülerInnen der BAKIP musikalisch umrahmt, durch das Programm führte Dr. Doris Kloimstein vom Familienreferat der Diözese. Zahlreiche Besucher aus Krems und St. Pölten, darunter auch einige ehemalige Kindergartenkinder M. Schörls, nahmen an der Veranstaltung teil.



Tag der katholischen Privatschulen St. Pölten im Zeichen der gemeinsamen Lehrerfortbildung


Tag der katholischen Privatschule

Den schulautonom freien Tag am Mittwoch nach Ostern nutzten die über 100 PädagogInnen des St. Pöltner Schulzentrums, um sich mit den vielen Aspekten von Öffentlichkeitsarbeit auseinanderzusetzen. Der Pressesprecher der Diözese Klagenfurt Mag. Matthias Kapeller betonte in seinem Grundsatzreferat die Wichtigkeit einer strukturierten, „proaktiven“ Vorgangsweise, benannte die zahlreichen Dialogpartner der Schulen und stellte Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit vor.

Tag der katholischen Privatschule

Karl Lahmer, Pressesprecher der Caritas St. Pölten, ging auf die Eigengesetzlichkeit der Printmedien ein. In Arbeitskreisen diskutierten die PädagogInnen das Verhalten in Krisensituationen sowie Bedeutung und Nutzung der sozialen Plattformen, sie arbeiteten an visuellen und sprachlichen Umsetzungsmöglichkeiten und an der Gestaltung von Info-Tagen.  Begleitet wurden die schulartenübergreifenden Arbeitskreise von Mag. Barbara Hochschorner,  Mag. Matthias Kapeller, Karl Lahmer, Fachinspektor Mag. Alfred Nussbaumer und Frau Maria Schmoll. Ein weiterer Arbeitskreis, geleitet von DI Angela Rosenthaler, beschäftigte sich mit dem Thema ÖKOLOG-Schule.

Tag der katholischen Privatschule

Geschäftsführer Rudolf Luftensteiner begrüßte die gemeinsame Veranstaltung von Volksschule, Hauptschule, Hort und Gymnasium. Nach der Umbenennung in „Mary Ward Schulen“ und der Gründung des neuen privaten Oberstufenrealgymnasiums stellt die gemeinsame Lehrerfortbildung einen weiteren Meilenstein in der Vernetzung unserer pädagogischen Einrichtungen dar.

Tag der katholischen Privatschule

Tag der katholischen Privatschule

 

6. Mary-Ward-Wanderung

Freunde des Mary Ward Gymnasiums und ORG St. Pölten
Herzliche Einladung zur 6. Mary-Ward-Wanderung am Sonntag, dem 29. April 2012, nach Herzogenburg

Treffpunkt um 9.30 Uhr, Merkurparkplatz in St. Pölten-Wagram (neben Dehner)
Gottesdienst um 12.30 Uhr in der Stiftskirche mit Propst Mag. Maximilian Fürnsinn

Wir gehen gemeinsam – Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Kinder, Großeltern, Verwandte und Freunde unseres Schulzentrums (bei jedem Wetter!) entlang der Traisen nach Herzogenburg. Es besteht auch die Möglichkeit, die Strecke (ca. 14 km) mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wem das zu weit ist, der kann auch erst am Ratzersdorfer See oder in Pottenbrunn (ca. halbe Wegstrecke) zur Gruppe stoßen. Es freut uns aber auch, wenn jemand mit dem Auto direkt nach Herzogenburg kommt und mit uns den Gottesdienst feiert. Aus organisatorischen Gründen (Erstkommunion in der Pfarre Herzogenburg) ist heuer ein gemeinsames Mittagessen nicht möglich.
Bitte Verpflegung für unterwegs mitnehmen!

Beilage - Wanderkarte

 

08.09.2011 - Mary Ward Namensfeier der St. Pöltener Schulen

Bei stürmischem Wetter, aber in guter Stimmung und mit hochrangigen Festgästen feierten die St. Pöltener Mary Ward Schulen am 8.9.2011 ihren "Namenstag".

Die Wortgottesfeier mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Propst Maximilian Fürnsinn war zugleich der Eröffnungsgottesdienst für das neue Schuljahr. Propst Fürnsinn hob in seiner Predigt  über  Mary Ward zentrale Aspekte ihrer Persönlichkeit hervor, die bis heute aktuell und beispielgebend sind.  Geschäftsführer Rudolf Luftensteiner konnte als Vertreter des Schulerhalters ca. 1.100 SchülerInnen aus dem Schulzentrum sowie etliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Kirche, darunter den 2. Präsidenten des nö. Landtages, Mag. Johann Heuras, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Bezirkshauptmann-Stv. Mag. Andreas Pechter willkommen heißen. Sr. Oberin Felicitas Dornhackl  war mit einigen Mitschwestern der Congregatio Jesu gekommen, Sr. Ingeborg Kapaun überbrachte Grüße der Provinzoberin, die den Namenswechsel sehr befürwortet. 

Mary Ward Namensfeier

Predigt von Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst des Stiftes Herzogenburg

Weitere Bilder der Namensfeier